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Die Bartelstraße ist eine Straße, die westlich vom Platz aus der Weydingerstraße senkrecht abgeht. Nur das kürzere Ende ist öffentlich. Der Rest der Straße verläuft hinter dem Bundesarchiv für Stasiunterlagen und mündet durch eine südwestliche Biegung in die Kleine Alexanderstraße.

Geschichte

Genauso wie die anderen Straßenzüge, wurde sie zunächst lediglich als Scheunen-Gasse bezeichnet und erhielt aufgrund ihrer Beschaffenheit das Attribut "Kurz". Der Gutsbesitzer Johann Christian Bülow (nicht verwandt mit Bernhard von Bülow) zeichnete sich für den Ausbau der Straße verantwortlich, wodurch diese zunächst seinen Namen erhielt. Aufgrund der Tatsache, dass es bald in Schöneberg ebenso eine Bülowstraße gab, benannte man die Straße nach dessen Schwiegersohn, Friedrich Wilhelm Bartel (1792–1859), um, der das Gut Kurze Scheunengasse 9 besaß. Ebenso wie die restlichen Straßen sollte sie 1908 zunächst komplett abgebrochen werden, bevor man nach dem Abriss des Scheunenviertels die heutige Bartelstraße definierte.




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