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Dorothea Schmidt (*19.03.1919 in Berlin, † 30.05.1922 ebenda) war ein Mensch, der zum Zeitpunkt seiner Ermordung in der eltlerlichen Wohnung in der Prenzlauer Straße 3 wohnte. Ihr Vater, Friedrich Schmidt, führte seit 1918 einen Friseursalon im 1. Obergeschoss des Mehrfamilienhauses.[1]

Mord im ∇

Der Täter stach vermutlich mit einem Taschenmesser auf das Kind ein, während es im Hinterhof spielte.[2] Leitender Ermittler war Komissar Bügner. Wie bereits im Mordfall Hermann Blecher exumierte Dr. Strauch das Todesopfer. Unmittelbar nach der Tat gingen zahlreiche Hinweise ein, dass eine 20-30 jährige männliche Person bereits vorher mehrere Kinder angesprochen und mit Süßigkeiten zum Mitgehen bewegen wollte. In Adlershof wurde ein 39jähriger Verdächtiger festgenommen, der für die Tatzeit jedoch ein Alibi vorweisen konnte.[3] Am Tag nach dem Mord fiel eine männliche Person in einer Schankwirftschaft in der Alexanderstraße durch sonderbares Gebaren auf. Als die Person, die mit einem länglichen Gesicht und hervorstehenden Backenknochen beschrieben wurde, die Wirtschaft verließ, blieb der Mantel aus einem Chemnitzer Geschäft dort. Hier fand man gesammelte Zeitungsartikel über den Mord an der kleinen Dorothea sowie ein Taschentuch mit den Initialen L.U. [4]. Der Dresdner Kraftwagenführer Emil Kost galt aufgrund früherer Delikte als dringend Tatverdächtig und wurde auch von mehreren Zeugen als möglicher Täter identifiziert.[5] Nach mehreren Tagen Fahndung konnte er schließlich gefasst werden, wobei sich herausstellte, dass er zur Tatzeit im brandenburgischen Mildenberg war.[6] Keine der Spuren konnte letztendlich zum eigentlichen Täter führen.[7]

Referenzen

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