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Die Zolastraße ist eine 57 Meter lange Straße, die im Norden an den Platz anschließt. Sie verläuft zwischen Torstraße und Linienstraße und hat lediglich sechs Hausnummern. Sie war früher einmal erheblich länger und ging sogar bis zum Areal vom Trinkerpark, wurde aber im Zuge des Abriss des Scheunenviertels und der Errichtung der Nazi-Bauten umbenannt und erheblich gekürzt.

Das einzige Gebäude auf ihr ist das Emil-Haus. Dort wohnten einmal Hans Litten und Max Fürst in einer WG, woran Stolpersteine vor dem Hauseingang erinnern. Außer einem Spielplatz, allerdings nicht dem Spielplatz, der seit 2017 als Nachbarschaftsgarten für unterforderte Anwohner*innen herhalten muss und deshalb nun kein Durchgangsweg mehr sein darf ist verfügt die Straße über keinerlei Gebäude oder Orte. Dafür bietet sie viele Parkmöglichkeiten.

Geschichte

Als die Straße 1861 ihren offiziellen Namen erhielt (vorher wurde sie lediglich als Scheunengasse geführt), verlief sie noch bis zur Hirtenstraße. Beim Abriss des Viertels verschwand die Straße zunächst, wurde aber ebenso wie die anderen Scheunengassen Weydingerstraße, Kleine Alexanderstraße, Amalienstraße und Bartelstraße mit einem leicht veränderten Verlauf wieder hergestellt.

Die Neueinweihung unter altem Namen erfolgte am 28.06.1907. Sie führte anfangs bis zur Hankestraße an der Volksbühne links vorbei, wurde dann aber 1932 auf ihre heutige Kürze Länge herunter gestaucht und dann schließlich durch die Nazi-Bauten endgültig unterbrochen.

Namensherkunft

Die Straße wurde nach zwei Emils benannt, nämlich zunächst nach David Emilius Heinrich Koblank und schließlich nach Émile Zola.




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